Tanja

Bevor Tanja ihrem inneren Ruf folgte und sich vollständig auf das Leben als Yogalehrerin ausrichtete, war sie längere Zeit im Finanzsektor tätig. Nach der KV-Lehre in einer Schweizer Bank wechselte sie 1997 als junge Frau zu einer der erfolgreichsten US-Investmentbanken, wo sie in den folgenden Jahren an Standorten in Zürich, London und New York ausgebildet wurde und auch erfolgreich die Weiterbildung als Finanzanalystin und Portfolio-Managerin abschloss.

Ebenfalls im Jahr 1997 begann sie bei verschiedenen Iyengar-Yoga-Lehrern in Zürich Unterricht zu nehmen und legte damit den Grundstein für ihr Yoga-Engagement. Tanja war von Anfang an fasziniert von Yoga, hatte jedoch nicht die nötige Zeit, um sich tiefer auf das Thema einzulassen. 2003 wuchs in ihr der Wunsch nach einem Wandel, und so kündigte sie ihren Job und reiste nach Indien – dem Ursprungsland des Yoga. Dort lernte sie Joey kennen und begann mit seiner Hilfe den holistischen und spirituellen Aspekt des Yoga zu verstehen. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie auch Schülerin von Pater Joe Pereira, einem weltweit bekannten Senior-Iyengar-Yoga-Lehrer, dessen Workshops sie nach wie vor regelmässig besucht. 

Von 2004 bis 2011 war sie sowohl in der Finanz- wie auch in der Yogawelt tätig. Tagsüber verkaufte sie auf dem Trading Floor einer Schweizer Bank Strukturierte Produkte an institutionelle Kunden und Banken, in der Freizeit nahm jedoch das Yoga die Hauptrolle ein. Ihre Asana-Kenntnisse vertiefte Tanja zwischen 2004 und 2013 zweimal pro Woche im Iyengar Yoga bei Vasili Vlachos in Zürich. Seit 2015 ist sie Schülerin von Aadil Palkhivala (auch bekannt als The Teacher of Teachers), der seit seinem siebten Lebensjahr persönlich von Guruji B. K. S. Iyengar unterrichtet worden war. Seit Sommer 2018 gehört Tanja zu den wenigen Inhabern des exklusiven 2000-Stunden-Teacher-Training-Zertifikats von Aadil Palkhivala. Zudem besucht sie regelmässig Joeys Yogastunden, Workshops, Meditationen und Healing-Seminare.

Seit 2003 praktiziert Tanja Vipassana-Meditation, seit 2006 die Golden-Light-Meditation von Patrick San Francesco und seit 2012 die Meditation über die zwei Herzen von Master Choa Kok Sui.

Tanja unterrichtet seit dem Jahr 2009. Dank spirituellen Erfahrungen aus ihrer langjährigen intensiven Yoga- und Meditationspraxis und dem Studium verschiedenster philosophischer und yogischer Texte ist sie zu einem tieferen Verständnis des Lebens gelangt. Als Yogalehrerin, die die Werte des Yogas verinnerlicht hat, lebt sie diese auch nach aussen und bringt in ihren Schülerinnen und Schülern einen Transformationsprozess in Gang.

Ihr Unterrichtsstil ist einfühlsam und sehr präzise. Die Schüler können Tanjas individuelle Anweisungen gut nachvollziehen und die erforderlichen Änderungen umsetzen. Man spürt, dass Tanja viel Zeit und Aufwand in ihre Leidenschaft investiert hat und bereits seit vielen Jahren unterrichtet. Ihre in der Finanzwelt erworbenen Fähigkeiten setzt sie bei der Leitung von the yoga place, gmbh ein – auch hier sieht und spürt man den hohen Qualitätsanspruch.

Ein paar Fragen an Tanja

TANJA, wann hat dein Yogaweg begonnen?

Ich begann 1997 in Zürich mit dem Yogaunterricht. Aber erst als ich Joey 2003 in Indien kennenlernte, begann ich auch den holistischen und spirituellen Aspekt des Yoga zu verstehen. Durch Joey lernte ich auch Father Joe Pereira kennen und besuche bis heute jedes Jahr seine Workshops. Zwischen 2004 und 2013 besuchte ich zweimal die Woche das Iyengar Yoga bei Vasili Vlachos in Zürich. Momentan mache ich eine Weiterbildung bei Aadil Palkhivala (Mitgründer von Purna YogaTM) in den USA, er wurde seit seinem siebten Lebensjahr persönlich von B.K.S. Iyengar unterrichtet. Zudem besuche ich regelmässig Joeys Yogastunden und Workshops.

Was hat dich nach Indien geführt?

Nachdem ich als junge Frau bereits einige Jahre im Finanzsektor gearbeitet hatte, fühlte ich mich mental und emotional völlig ausgelaugt. Ich wurde in einer der erfolgreichsten Investmentbanken in London und New York ausgebildet. Ich liebte diesen «Drive», aber gleichzeitig vermisste ich auch etwas. Mein inneres Wesen verlangte nach Ruhe und Wandel und so brachte mich eine Verkettung von verschiedenen Umständen nach Indien – dem Land des Yoga. Im Jahr 2003 kündigte ich schliesslich meinen gutbezahlten Job und stieg in ein Flugzeug mit Ziel Indien. Dort lernte ich Joey kennen und mein Leben nahm eine ganz neue Wende.

Wie hat Yoga dich verändert?

Als ich Father Joe das erste Mal traf, gab er mir einige Yogaübungen mit, die ich täglich üben musste. Und er lehrte mich, wie man die Methode des Herzensgebetes in Yoga-Asanas implementiert und so den Verstand ins Herz befördern kann. Diese Verbindung zu meinem spirituellen Herzen startete meine innere Transformation. Ich fand inneren Frieden und Balance, was mehr Stabilität in mein Leben brachte. Langsam konnte ich nun Dinge in meinem Leben ändern, mit denen ich nicht zufrieden war.

Übst du auch Meditation?

2003 nahm mich Joey zu einem zehntägigen Vipassana-Kurs mit. Meditation war bis dato etwas völlig Fremdes für mich und ich war deshalb nicht sicher, ob ich diese zehn Tage überstehen würde. Aber es war genial! Später nahm ich auch regelmässig an Patrick San Francescos «Golden Light»-Meditationen teil. Seit ein paar Jahren praktiziere ich zudem die Meditation über die zwei Herzen von Master Choa Kok Sui und vor Kurzem lernte ich die HeartfulTM-Meditation von Savitri (Mitgründerin von Purna YogaTM) kennen.

Wann hast du mit dem Unterrichten begonnen?

2009 haben wir unser erstes Yoga-Studio gemietet, wo ich zweimal wöchentlich eine Yogastunde unterrichte. Als ich 2004 von Indien zurückkam, stieg ich nochmals in den Finanzsektor ein. 2011 war ich dann mental und emotional bereit für den grossen Richtungswechsel: Ich kündigte meine Stelle als Senior Verkäuferin von Strukturierten Produkten bei einer Schweizer Bank und folgte dem Ruf meines Herzens.

Wie siehst du dich als Yogalehrerin?

Ich bilde mich ständig weiter im Yoga, das ist als Lehrer unerlässlich. Wer nicht mehr lernen will, kann auch kein guter Lehrer sein. Ausserdem möchte ich meine Erfahrungen mit Leuten teilen, die nach mehr innerer Ruhe und Ausgeglichenheit in ihrem Leben streben. 

«Yoga gab mir den Mut, Sachen in meinem Leben zu verändern, mit denen ich nicht zufrieden war.»

Tanja